Weston Cage, der 34-jährige Sohn von Hollywood-Star Nicolas Cage, muss nach einem gewalttätigen Vorfall im Jahr 2023 gegen seine Mutter Christina Fulton nicht ins Gefängnis. Wie die Daily Mail berichtet, entschied ein Gericht in Los Angeles, ihn stattdessen für zwei Jahre in eine psychiatrische Rehabilitationsmaßnahme einzuweisen.
Richter Enrique Monguia begründete das Urteil mit einer diagnostizierten psychischen Erkrankung bei Weston, die laut Gericht zu seinem aggressiven Verhalten geführt habe. „Er hatte eindeutig einen Nervenzusammenbruch“, so der Richter.
Zusätzlich wurde Weston Cage für zwei Jahre der Besitz von Schusswaffen untersagt. Sollte er die Therapie erfolgreich abschließen und sich bis April 2027 gesetzeskonform verhalten, kann das Verfahren endgültig eingestellt werden.
Sein Anwalt Michael A. Goldstein betonte, dass sich der Zustand seines Mandanten deutlich verbessert habe: „Er ist in guter Verfassung, plant sogar seine Hochzeit – er beginnt ein neues Leben.“
Der Fall wirft erneut ein Licht auf die Bedeutung psychischer Gesundheit in der amerikanischen Justiz und zeigt, wie Gerichte zunehmend alternative Wege zur Inhaftierung bei psychisch erkrankten Straftätern in Betracht ziehen