Kuba als mögliche nächste Zielregion der USA

Der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump hat angedeutet, dass Kuba nach den jüngsten Entwicklungen in Venezuela verstärkt in den Fokus der US-Politik rücken könnte. Gleichzeitig stellte Trump klar, dass keine militärischen Maßnahmen gegen Kuba geplant seien.

Der US-Präsident zog Parallelen zwischen der Lage in Venezuela und Kuba. Beide Staaten befänden sich seiner Ansicht nach in einer tiefen wirtschaftlichen und sozialen Krise. Eine „Hilfe für das kubanische Volk“ sei daher ein logischer nächster Schritt, da das Land sich in einem kritischen Zustand befinde und „die Dinge dort nicht gut liefen“, so Trump.

Nach Einschätzung des Weißen Hauses funktioniere das politische und wirtschaftliche System Kubas nicht mehr ordnungsgemäß. Die Bevölkerung leide unter schweren Lebensbedingungen, während der Staat als Ganzes vor einem strukturellen Zusammenbruch stehe. Trump betonte jedoch, dass die USA keinen militärischen Eingriff anstrebten und vielmehr davon ausgingen, dass das kubanische Regime ohne äußere Intervention scheitern werde.

Zugleich verwies Trump auf die enge Abhängigkeit zwischen Kuba und Venezuela. Havanna habe das Regime des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro insbesondere im sicherheitspolitischen und militärischen Bereich unterstützt und dafür im Gegenzug Öl und finanzielle Mittel erhalten. In diesem Zusammenhang sprach Trump von erheblichen Verlusten unter kubanischen Militärangehörigen, die an diesen Aktivitäten beteiligt gewesen seien.

Während einer Pressekonferenz unterstrich US-Außenminister Marco Rubio die Bedeutung der Aussagen des Präsidenten. Sie seien als klares Signal an die Führung in Havanna zu verstehen. Die aktuelle Entwicklung müsse von der kubanischen Regierung als ernsthafte Warnung aufgefasst werden.

„Wenn der Präsident spricht, sollte man seine Worte ernst nehmen. Wenn ich in Havanna leben und Teil der Regierung sein würde, wäre ich zumindest sehr besorgt“, erklärte Rubio.

Von admin

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