Pentagon-Chef verspottet russische Luftabwehr

Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat sich spöttisch über die Leistungsfähigkeit russischer Luftabwehrsysteme geäußert. Diese hätten nach seinen Worten eigentlich den Luftraum von Venezuela schützen sollen. Hegseth machte die Bemerkungen während eines Briefings am Montag, dem 5. Januar.

Dabei verwies der Pentagon-Chef auf eine nächtliche Operation in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. „Vor drei Nächten sind fast 200 unserer besten Amerikaner mitten ins Zentrum von Caracas eingedrungen“, sagte Hegseth. Anschließend fügte er ironisch hinzu, dass die russische Luftverteidigung dabei offenbar „nicht besonders gut funktioniert“ habe.

Die Aussage wurde als klare Provokation gegenüber Russland verstanden, dessen Luftabwehrsysteme in Venezuela im Einsatz sein sollen. Beobachter werten Hegseths Worte als gezielte Demonstration militärischer Überlegenheit und als politisches Signal an Moskau im Kontext der jüngsten Eskalation rund um Venezuela.

Offizielle Reaktionen aus Russland oder von venezolanischer Seite auf die Äußerungen des US-Verteidigungsministers lagen zunächst nicht vor. Die Kommentare dürften jedoch die Spannungen zwischen Washington und Moskau weiter verschärfen.

Von admin

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