USA Westliche Hemisphäre

Das US-Außenministerium hat das Westliche Hemisphäre als exklusive Interessenszone der Vereinigten Staaten bezeichnet und damit die strategischen Prioritäten Washingtons in der Region bekräftigt. Dies geht aus einer Mitteilung des Ministeriums im sozialen Netzwerk X hervor.

Die Erklärung erfolgte vor dem Hintergrund einer deutlichen Zuspitzung der Lage in Lateinamerika, insbesondere nach der Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro. Begleitet wurde die Positionierung von scharfen Signalen Washingtons an mehrere Staaten der Region, darunter Kuba, Kolumbien und Mexiko, sowie an den Iran.

Bereits am Vortag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die Vereinigten Staaten wollten von „lebensfähigen und erfolgreichen Staaten“ umgeben sein, aus denen sich Ressourcen – insbesondere Erdöl – frei gewinnen ließen. Die wirtschaftliche Nutzbarkeit der Region stellte Trump dabei ausdrücklich in den Mittelpunkt seiner Aussagen.

Zugleich betonte der Präsident, das amerikanische Dominanzstreben in der westlichen Hemisphäre werde „niemals wieder infrage gestellt“. Beobachter werten diese Aussagen als klare Abkehr von zurückhaltender Diplomatie und als Signal einer verschärften geopolitischen Linie gegenüber Einflussversuchen externer Akteure.

Die Erklärung des US-Außenministeriums dürfte in Lateinamerika wie auch international aufmerksam verfolgt werden, da sie Fragen zur regionalen Souveränität, zu wirtschaftlichen Interessen und zur künftigen Rolle der USA im westlichen Teil der Welt neu aufwirft.

Von admin

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