Sicherheitsgarantien für die Ukraine

Frankreich und Vereinigtes Königreich haben ihre Bereitschaft erklärt, Truppen in die Ukraine zu entsenden, um nach einem möglichen Ende des Krieges mit Russland zur Sicherung des Friedens beizutragen. Entsprechende Vereinbarungen wurden im Rahmen eines Treffens der sogenannten „Koalition der Willigen“ in Paris getroffen.

Ein Abkommen über die Entsendung eines internationalen Friedenskontingents wurde von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer sowie dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj unterzeichnet. Ziel ist es, die Stabilität und Sicherheit der Ukraine in einer möglichen Nachkriegsphase zu gewährleisten.

Darüber hinaus verabschiedeten die Teilnehmer des Gipfels die sogenannte „Pariser Erklärung“. In diesem Dokument bekundeten die beteiligten Staaten ihre Absicht, der Ukraine verbindliche Sicherheitsgarantien zu geben. Diese sollen verhindern, dass es nach einem Waffenstillstand erneut zu militärischer Aggression kommt.

An den Gesprächen nahmen Vertreter von rund 30 Staaten und internationalen Organisationen teil. Zu den prominentesten Teilnehmern gehörten der polnische Ministerpräsident Donald Tusk, die Präsidentin der Europäische Kommission, Ursula von der Leyen, sowie der Generalsekretär der NATO, Mark Rutte.

Auch die Vereinigten Staaten waren vertreten: Die Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, beteiligten sich an den Beratungen und unterstützten die Pariser Erklärung politisch.

Beobachter werten das Treffen als bedeutenden Schritt hin zu einem neuen europäischen Sicherheitsrahmen. Die mögliche Stationierung westlicher Truppen in der Ukraine würde einen tiefgreifenden Wandel in der bisherigen Zurückhaltung vieler NATO-Staaten markieren und könnte die geopolitische Lage in Europa nachhaltig verändern.

Von admin

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