Schwere Zugkatastrophe in Spanien

Zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisen nahe Córdoba – mindestens zehn Tote

Im Süden von Spanien ist es am Sonntag zu einer schweren Eisenbahnkatastrophe gekommen. Nahe der Ortschaft Adamuz entgleisten zwei Hochgeschwindigkeitszüge. Nach vorläufigen Angaben kamen dabei mindestens zehn Menschen ums Leben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach entgleiste der Hochgeschwindigkeitszug Iryo mit der Nummer 6189, der von Málaga nach Madrid unterwegs war. Der Zug geriet von den Schienen und kollidierte mit einer benachbarten Strecke. In der Folge entgleiste auch ein weiterer Zug, der parallel auf der Route von Madrid nach Huelva unterwegs war.

Der Unfall ereignete sich rund zehn Minuten nach der Abfahrt des Iryo-Zuges aus Málaga gegen 18:40 Uhr Ortszeit. Über die genaue Ursache des Unglücks gibt es bislang keine offiziellen Angaben. Der private Eisenbahnkonzern Iryo, der unter italienischer Beteiligung betrieben wird, äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Die Regionalregierung ordnete eine vollständige Einstellung des Zugverkehrs im betroffenen Abschnitt an. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Mindestens neun Ambulanzteams sowie weitere Spezialeinheiten rückten an, um Verletzte zu versorgen und die Folgen der Katastrophe zu bewältigen.

Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks wurden eingeleitet. Behörden prüfen sowohl technische Faktoren als auch mögliche äußere Einflüsse. Weitere Details zu Opferzahlen und zum Zustand der Verletzten sollen im Laufe der kommenden Stunden bekanntgegeben werden.

Von admin

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