Veyron FKP Hommage ehrt Ferdinand Piëch und markiert das Finale des W16-Motors
Der französische Luxusautohersteller Bugatti hat den legendären Veyron in moderner Form wiederbelebt. Mit dem Veyron FKP Hommage präsentierte die Marke einen einzigartigen Hypercar, der zugleich eine Hommage an Ferdinand Karl Piëch darstellt. Piëch war der treibende Visionär hinter dem ursprünglichen Veyron und maßgeblich dafür verantwortlich, Bugatti nach Jahrzehnten der Bedeutungslosigkeit zurück an die Spitze der Automobilwelt zu führen.
Das Herzstück des Veyron FKP Hommage ist seine Antriebseinheit. Der Hypercar ist mit der leistungsstärksten straßenzugelassenen Version des W16-Motors ausgestattet, die Bugatti jemals gebaut hat. Der quadroturbogeladene Motor leistet 1578 PS – mehr als 50 Prozent mehr als der erste Veyron mit seinen ikonischen 1001 PS. Damit markiert dieses Modell die letzte und extremste Ausbaustufe des legendären W16, der zuletzt in besonders leistungsstarken Bugatti-Varianten zum Einsatz kam.
Um die enormen Kräfte sicher zu beherrschen, haben die Ingenieure das Getriebe deutlich verstärkt und das Kühlsystem umfassend überarbeitet. Diese technischen Maßnahmen waren notwendig, um das gesteigerte Drehmoment dauerhaft und zuverlässig auf die Straße zu bringen.
Optisch bleibt der Veyron FKP Hommage sofort als Veyron erkennbar, ohne dabei einzelne Bauteile zu kopieren. Die markentypische Hufeisen-Kühleröffnung wurde breiter und plastischer ausgeführt und besteht aus einem massiven Aluminiumblock. Größere Lufteinlässe sind harmonisch in die Karosserie integriert und versorgen den Hochleistungsmotor mit ausreichend Kühlung.
Die rot-schwarze Lackierung zitiert das Veyron-Konzept von 2003, interpretiert es jedoch mit modernen Fertigungstechniken neu. Eine silberne Grundschicht verleiht dem Rot zusätzliche Tiefe, während die schwarzen Partien aus sichtbar belassenem Carbon mit getöntem Klarlack bestehen. Abgerundet wird der Auftritt durch größere Räder mit Hochleistungsreifen von Michelin.
Mit dem Veyron FKP Hommage schlägt Bugatti eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart – als technisches Meisterstück, als Abschied vom W16 und als würdiges Denkmal für den Mann, der den Mythos Veyron überhaupt erst möglich gemacht hat.
