Iranischer Führer reagiert auf wachsende Sorge vor möglichem US-Angriff
Der oberste Führer des Iran, Ali Khamenei, soll sich nach einer Verschärfung der sicherheitspolitischen Lage in ein stark gesichertes unterirdisches Bunkersystem in Teheran zurückgezogen haben. Das berichtete die The Jerusalem Post am Sonntag unter Berufung auf informierte Quellen. Demnach hätten iranische Sicherheits- und Militärbehörden vor einer erhöhten Wahrscheinlichkeit eines US-Angriffs in naher Zukunft gewarnt.
Nach Angaben des Berichts verfügt das unterirdische Schutzsystem über mehrere Tunnel und ist für den Ernstfall ausgelegt. Während sich Khamenei demnach in Sicherheit befindet, habe sein dritter Sohn Masoud Khamenei die laufenden Amtsgeschäfte übernommen. Er fungiere derzeit als zentraler Kommunikationskanal zwischen dem Obersten Führer und der Exekutive des iranischen Regimes.
Die Neubewertung der Bedrohungslage in Teheran folgte auf jüngste Aussagen von Donald Trump. Der US-Präsident erklärte am Freitag, dass amerikanische Kriegsschiffe Kurs auf Gewässer in der Nähe Irans genommen hätten. Diese Ankündigung habe laut iranischen Einschätzungen die Gefahr eines militärischen Schlagabtauschs deutlich erhöht.
Beobachter werten den Schritt Khameneis als Zeichen wachsender Nervosität innerhalb der iranischen Führung. Die Spannungen zwischen Vereinigte Staaten und dem Iran haben sich zuletzt weiter verschärft, insbesondere vor dem Hintergrund militärischer Drohgebärden und gegenseitiger Warnungen. Ob es tatsächlich zu einer Eskalation kommt, bleibt offen, doch die Sicherheitsvorkehrungen in Teheran deuten auf eine ernste Vorbereitung auf mögliche Szenarien hin.