Vulkan Kīlauea - Lavafontänen bis zu 480 Meter hoch

41. Ausbruchsepisode auf Hawaii sorgt für Ascheregen und starke seismische Aktivität

Der Vulkan Kīlauea auf den Hawaiische Inseln hat während seines aktuellen Ausbruchs spektakuläre Lavafontänen mit einer Höhe von bis zu 480 Metern ausgestoßen. Darüber berichtete die United States Geological Survey (USGS) am Sonntag.

Nach Angaben der USGS ereignete sich der 41. Ausbruchsepisode am Samstag im Bereich des Kraters Halemaʻumaʻu. Der neue Ausbruch begann demnach gegen 11:10 Uhr hawaiianischer Zeit am 24. Januar 2026 und ging mit einer deutlichen Zunahme der seismischen Aktivität einher. Bereits kurz nach 12:30 Uhr erreichten die Lavafontänen aus dem nördlichen und südlichen Schlot ihre maximale Intensität.

Die Geologen schätzen, dass die Höhe der Lavafontänen zwischen 460 und 480 Metern lag. Damit zählt dieser Ausbruch zu den eindrucksvollsten Episoden der aktuellen Eruptionsphase. Die Eruption dauert laut USGS weiterhin an, weshalb die Behörden die Lage fortlaufend überwachen.

Lokale Medien berichten zudem von großen Mengen an Vulkanasche und Gesteinstrümmern, die in weiten Teilen der Umgebung niedergegangen sind. Ascheablagerungen wurden unter anderem auf Gebäuden sowie auf lokalen Straßen festgestellt, was stellenweise zu Verkehrsbehinderungen führte.

Der Kīlauea liegt auf der Insel Hawaii (Big Island), die auch als Big Island bekannt ist, und gilt als einer der aktivsten Vulkane der Erde. In der traditionellen hawaiianischen Mythologie wird der Vulkan als Wohnort der Feuergöttin Pele verehrt, was seine kulturelle Bedeutung für die Region zusätzlich unterstreicht.

Von admin

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