Keir Starmer besucht China erstmals

Erster Besuch eines britischen Regierungschefs in Peking seit acht Jahren

Der britische Premierminister Keir Starmer ist zu einem offiziellen Besuch nach China gereist. Es handelt sich um den ersten China-Besuch eines britischen Regierungschefs seit acht Jahren. Zuletzt war Theresa May im Jahr 2018 in Peking. Darüber berichtet Sky News.

Der Besuch ist auf fünf Tage angesetzt und verfolgt vor allem wirtschaftliche Ziele. Starmer will die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen London und Peking neu beleben und mehrere Kooperationsabkommen unterzeichnen. Die Reise gilt als Signal für einen vorsichtigen Neustart der Beziehungen, die in den vergangenen Jahren deutlich abgekühlt waren.

Begleitet wird der Premierminister von einer hochrangigen Delegation. Mit nach Peking gereist sind unter anderem Peter Kyle, Staatssekretär für Wirtschaft und Handel, sowie Lucy Rigby, Staatssekretärin im Finanzministerium. Zudem nehmen 54 Vertreter britischer Unternehmen an der Reise teil, was den klaren wirtschaftlichen Fokus des Besuchs unterstreicht.

Zum Auftakt erklärte Starmer, er wolle die Beziehungen zu China „auftauen“ und neue Impulse für Handel und Investitionen setzen. Dabei gehe es darum, pragmatisch zusammenzuarbeiten und gleichzeitig britische Interessen und Werte zu wahren.

Beobachter sehen den Besuch als wichtigen außenpolitischen Schritt der neuen britischen Regierung. In einer Phase globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten versucht London, neue Wachstumsmärkte zu erschließen und seine Rolle als internationaler Handelspartner zu stärken – trotz geopolitischer Spannungen und sensibler politischer Fragen im Verhältnis zu Peking.

Von admin

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