Bis zu 3,2 Prozent Zinsen – Wettbewerb der Banken belebt Sparmarkt
Tagesgeldkonten werden wieder attraktiver: Der zunehmende Wettbewerb zwischen Banken hat zu einem deutlichen Anstieg der Zinssätze geführt. Spitzenangebote erreichen inzwischen bis zu 3,2 Prozent und liegen damit über der Rendite mancher kurzfristiger Festgeldanlagen. Aktuell bieten bereits 13 Banken mindestens 3 Prozent Zinsen auf Tagesgeld.
Der Zinsanstieg sorgt für wachsende Nachfrage bei Sparerinnen und Sparern. Viele schätzen die Flexibilität von Tagesgeld – tägliche Verfügbarkeit ohne feste Laufzeit – und kombinieren diese nun mit vergleichsweise attraktiven Erträgen. Damit werden Tagesgeldkonten zunehmend als Alternative zu kurzfristigen Einlagen genutzt.
Marktbeobachter führen die Entwicklung auf intensiveren Konkurrenzdruck sowie auf die veränderten Refinanzierungsbedürfnisse der Institute zurück. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das bessere Konditionen, allerdings bleiben die Angebote dynamisch: Zinssätze können sich je nach Marktumfeld und Bankstrategie kurzfristig ändern.
Experten raten, neben dem Zinssatz auch Einlagensicherung, Neukundenbedingungen und mögliche zeitliche Befristungen der Top-Zinsen zu prüfen. Insgesamt spricht vieles dafür, dass Tagesgeld 2026 wieder eine zentrale Rolle in der privaten Geldanlage spielt.