EU registriert immer weniger Autos mit Verbrennungsmotor

Elektro- und Hybridfahrzeuge treiben den Wandel am Automarkt voran

In Europäische Union werden immer weniger Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (Benzin und Diesel) neu zugelassen. Zwar wuchs der europäische Automarkt im Jahr 2025 insgesamt um 1,8 Prozent, doch der Absatz klassischer Verbrenner setzte seinen Abwärtstrend fort. Das geht aus aktuellen Daten des Branchenverbands ACEA hervor.

Am stärksten gefragt waren im vergangenen Jahr Hybridfahrzeuge, die sich erneut als beliebteste Antriebsform etablierten. Gleichzeitig verzeichneten Elektroautos ein besonders dynamisches Wachstum: Ihre Neuzulassungen stiegen um fast 30 Prozent, womit sie einen Marktanteil von 17,4 Prozent erreichten. Damit beschleunigt sich der strukturelle Wandel im europäischen Automarkt deutlich.

Der Rückgang bei Benzin- und Dieselfahrzeugen ist laut Experten auf mehrere Faktoren zurückzuführen: strengere CO₂-Vorgaben, steigende Kraftstoffkosten, staatliche Förderprogramme für alternative Antriebe sowie ein wachsendes Umweltbewusstsein der Käuferinnen und Käufer. Gleichzeitig investieren Hersteller zunehmend in Elektrifizierung und Hybridtechnologien, während neue Verbrenner-Modelle an Bedeutung verlieren.

Nach Einschätzung der ACEA zeigt die Entwicklung klar, dass der Übergang zu alternativen Antrieben in der EU an Tempo gewinnt. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnten Fahrzeuge mit klassischem Verbrennungsmotor bereits in den kommenden Jahren nur noch eine Nebenrolle auf dem europäischen Neuwagenmarkt spielen.

Von admin

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