Erste Verhandlungen seit Jahren – Fokus auf Atomprogramm und Sanktionen
In der Hauptstadt Omans, Maskat, haben die USA und der Iran erstmals seit mehreren Jahren wieder direkte Gespräche aufgenommen. Die Verhandlungen finden unter Vermittlung Omans statt und gelten als vorsichtiger diplomatischer Neustart nach einer langen Phase der Funkstille.
Die iranische Delegation wird vom stellvertretenden Außenminister Abbas Araghchi angeführt, während die US-Seite durch den Sondergesandten Steve Witkoff vertreten ist. Nach Informationen aus Diplomatenkreisen stehen vor allem die iranische Nuklearpolitik sowie die internationalen Sanktionen gegen Teheran im Mittelpunkt der Gespräche.
Medienberichten zufolge sondieren beide Seiten zunächst die Rahmenbedingungen für mögliche weitere Verhandlungsrunden. Konkrete Durchbrüche werden nicht erwartet, dennoch werten Beobachter das Treffen als wichtiges Signal der Deeskalation in einer angespannten geopolitischen Lage.
Die Kontakte waren 2025 vollständig eingefroren worden. Dass sie nun wieder aufgenommen wurden, wird als Hinweis darauf gesehen, dass sowohl Washington als auch Teheran ein Interesse an begrenzter Annäherung haben – zumindest in Fragen der nuklearen Sicherheit und wirtschaftlichen Entlastung.