Eine 40-jährige Frau aus der Ukraine wurde in der Nacht zum 9. Februar in Berlin getötet. Ein 46-jähriger Landsmann steht unter Tatverdacht.
In Berlin ist in der Nacht zum 9. Februar eine 40-jährige ukrainische Staatsbürgerin getötet worden. Wie die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf eine gemeinsame Mitteilung der Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft sowie Informationen der ukrainischen Botschaft berichtete, wurde ein 46-jähriger Mann ebenfalls mit ukrainischer Staatsangehörigkeit als Tatverdächtiger festgenommen.
Nach offiziellen Angaben wurden Einsatzkräfte gegen 3:30 Uhr in eine Grünanlage an der Altenhofer Straße gerufen. Dort entdeckten die Beamten den leblosen Körper der Frau mit schweren Verletzungen im Oberkörperbereich. Im Zuge erster Ermittlungen nahmen Polizisten den mutmaßlichen Täter in unmittelbarer Nähe des Tatortes fest.
Zu den Hintergründen der Tat sowie zu möglichen Motiven machten die Ermittlungsbehörden bislang keine weiteren Angaben. Die kriminalpolizeilichen Untersuchungen dauern an.
Die Zeitung Bild berichtete, dass die Frau auf einer Parkbank in der Nähe eines Spielplatzes gefunden worden sei. Demnach habe sich am Tatort Blut im Schnee befunden, zudem lagen persönliche Gegenstände wie eine Thermotasse, eine E-Zigarette, ein Rucksack und ein Schal in unmittelbarer Umgebung. Medienberichten zufolge könnten Opfer und Verdächtiger einander gekannt haben. Eine offizielle Bestätigung dieser Information steht jedoch noch aus.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin laufen weiterhin, um die genauen Umstände des Tötungsdelikts aufzuklären.