Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder erzielt

ver.di und dbb vereinbaren Gehaltserhöhung von 5,8 Prozent sowie eine Einmalzahlung von 3.000 Euro.

Die Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion haben sich mit den Arbeitgebern auf einen neuen Tarifabschluss für die Beschäftigten der Länder verständigt. Die Einigung sieht eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent vor, die in zwei Stufen umgesetzt wird.

Zusätzlich erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine steuerfreie Einmalzahlung in Höhe von 3.000 Euro. Die Sonderzahlung soll die Auswirkungen der Inflation abfedern und kurzfristig für finanzielle Entlastung sorgen.

Mit der Tarifeinigung endet eine intensive Verhandlungsrunde, die von Warnstreiks und Protestaktionen begleitet wurde. Beide Gewerkschaften betonten, dass das Ergebnis angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein tragfähiger Kompromiss sei.

Die Lohnerhöhung betrifft hunderttausende Beschäftigte in Landesbehörden, Schulen, Hochschulen, Justiz- und Verwaltungsinstitutionen. Der Abschluss hat damit erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Dienst in Deutschland.

Arbeitgebervertreter hoben hervor, dass die Einigung Planungssicherheit für die kommenden Jahre schaffe, gleichzeitig jedoch die Haushalte der Länder stark belaste. Für viele Beschäftigte bedeutet der Abschluss dennoch eine spürbare Einkommensverbesserung.

Von admin

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