Köln und Düsseldorf wollen neue Drogenhilfezentren organisieren

Spezialisierte Anlaufstellen sollen offene Drogenszenen reduzieren und Betroffenen gezielte Unterstützung bieten.

In Köln und Düsseldorf sollen neue spezialisierte Zentren zur Unterstützung drogenabhängiger Menschen entstehen. Ziel der Maßnahmen ist es, die offene Drogenszene einzudämmen und zugleich den Zugang zu professioneller Hilfe zu verbessern.

In Köln ist die Eröffnung mehrerer Einrichtungen geplant, wobei der erste Standort in unmittelbarer Nähe des Neumarkt vorgesehen ist. Der Bereich gilt seit Jahren als Brennpunkt mit sichtbarem Drogenkonsum und -handel im öffentlichen Raum. Anwohner sowie Geschäftsinhaber hatten wiederholt über Sicherheits- und Sauberkeitsprobleme geklagt.

Die geplanten Zentren sollen niedrigschwellige Beratungsangebote, medizinische Betreuung, psychosoziale Unterstützung sowie Vermittlung in Therapieprogramme anbieten. Gleichzeitig verfolgen die Städte das Ziel, den Konsum aus dem öffentlichen Raum in geschützte Strukturen zu verlagern und dadurch Konflikte im Stadtbild zu reduzieren.

Kommunalpolitiker betonen, dass das Projekt Teil einer umfassenden Strategie sei, die Prävention, Repression und soziale Hilfe miteinander verbindet. Neben der Unterstützung Betroffener soll auch die Lebensqualität in stark belasteten Innenstadtbereichen verbessert werden.

Mit der Einrichtung von Drogenhilfezentren setzen Köln und Düsseldorf auf einen kombinierten Ansatz aus Sozialarbeit und ordnungspolitischen Maßnahmen, um langfristig nachhaltige Lösungen für das Problem der offenen Drogenszenen zu schaffen.

Von admin

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