Kanadas Kapitänin erzielt Rekordmarke und führt ihr Team erneut ins Finale gegen die USA.
Die Kapitänin der kanadischen Frauen-Nationalmannschaft, Marie-Philip Poulin, hat bei den Olympischen Spielen einen historischen Meilenstein erreicht. Mit zwei Treffern im Halbfinale führte sie ihr Team zum Sieg über Schweiz und sicherte Kanada den erneuten Einzug ins Endspiel.
Für Kanada ist es bereits das fünfte olympische Finale in Folge im Frauenhockey. Zum fünften Mal kommt es dabei zum prestigeträchtigen Duell mit den USA um die Goldmedaille – eine der größten Rivalitäten im internationalen Eishockey.
Mit ihren beiden Toren im Halbfinale erhöhte Poulin ihre persönliche Olympia-Ausbeute auf insgesamt 19 Treffer. Damit ist sie nun die erfolgreichste Torschützin in der Geschichte des olympischen Frauenhockeys.
Die 32-Jährige gehört seit Jahren zu den prägenden Figuren des Sports. Sie gewann olympisches Gold 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi sowie Silber bei den Spielen 2018. Mit ihrer Konstanz, Führungsstärke und Torquote unterstreicht Poulin erneut ihren Status als Ausnahmespielerin.
Der Finaleinzug Kanadas und Poulin’s Rekordleistung machen das bevorstehende Endspiel zu einem weiteren Kapitel in der Geschichte des olympischen Frauenhockeys.