Vierbeiner läuft während der Qualifikation im Teamsprint über die Ziellinie – Athletinnen reagieren mit Humor.
Bei den Winterspielen in Italien kam es während der Qualifikation im Teamsprint der Frauen zu einer ungewöhnlichen Szene. Kurz vor dem Zieleinlauf lief plötzlich ein Hund auf die Loipe und überquerte die Strecke direkt vor der Ziellinie. Darüber berichtete die Boulevardzeitung Bild.
Der Vierbeiner tauchte neben der Griechin Konstantina Charalampidou sowie der Kroatin Tena Hadžić auf und geriet ins Blickfeld der TV-Kameras.
Hadžić schilderte nach dem Rennen ihre erste Reaktion: Zunächst habe sie gedacht, es handle sich um einen Wolf. Aufgrund der körperlichen Belastung sei sie kurz unsicher gewesen, ob sie halluziniere. „Er war sehr groß, und ich hatte einen Moment Angst, dass er mich beißen könnte“, erklärte sie.
Charalampidou nahm die Situation gelassen. Der Hund sei ruhig geblieben und habe offenbar einer Kamera auf der Zielgeraden nachgesetzt. „Zum Glück hat er das Rennen nicht gestört. Es war lustig – dank ihm bin ich jetzt berühmt“, sagte sie mit einem Lächeln.
Medienberichten zufolge handelt es sich um einen zweijährigen Tschechoslowakischen Wolfshund namens Nazgul, der in der Nähe des Stadions lebt. Das Tier wurde rasch eingefangen und von der Strecke geführt.
Die Läuferinnen erreichten das Ziel ohne Stürze oder Zusammenstöße. Die Jury bestätigte im Anschluss die Gültigkeit der Resultate. Der Zwischenfall blieb somit eine kuriose Randnotiz der Olympischen Spiele.