Pressesprecherin betont Fortschritte bei Gesprächen zwischen USA, Russland und Ukraine.
Das Weiße Haus hat auf Aussagen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj reagiert, der die öffentlichen Appelle von Donald Trump an die Ukraine zu Zugeständnissen als unfair bezeichnet hatte.
Bei einem Briefing am 18. Februar erklärte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, Trump sehe die gesamte Situation als „sehr ungerecht“ – nicht nur für Russen und Ukrainer, sondern auch für die amerikanische Bevölkerung.
Leavitt betonte, Trump verstehe sich als „Präsident des Friedens“ und investiere viel Zeit und Energie in die Beendigung des Krieges. Erst kürzlich habe eine weitere Gesprächsrunde zwischen den USA, Russland und der Ukraine stattgefunden. Laut ihren Angaben seien dabei „signifikante Fortschritte“ erzielt worden. Beide Seiten hätten zugesagt, ihre jeweiligen Staats- und Regierungschefs zu informieren und die Arbeit an einer möglichen Friedensvereinbarung fortzusetzen.
Zudem kündigte sie eine weitere Verhandlungsrunde an. Trump betrachte die Belastung durch den Konflikt auch aus Sicht der US-Steuerzahler als problematisch. Sie verwies darauf, dass die Vereinigten Staaten weiterhin Waffen an die NATO verkaufen, die anschließend zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt würden.
Die Äußerungen unterstreichen die unterschiedlichen Perspektiven in der öffentlichen Kommunikation über mögliche Friedensgespräche und die Rolle der USA im Ukraine-Konflikt.