Sieben Tanker versuchen zu entkommen

Das Pentagon hat erklärt, dass innerhalb von 24 Stunden mindestens sieben Öltanker des sogenannten „Schattenflotten“-Netzwerks ihren Kurs geändert haben, um einer Abfangaktion durch das US-Militär im Karibisches Meer zu entgehen. Die Information veröffentlichte Pentagon-Sprecher Sean Parnell am Samstag in einem Beitrag auf der Plattform X.

„Die Blockade des US-Verteidigungsministeriums im Karibischen Meer bleibt in Kraft und ist äußerst effektiv. Allein in den letzten 24 Stunden haben mindestens sieben Tanker der Schattenflotte abgedreht, um einer Abfangung zu entgehen – weil sie wissen, dass wir es ernst meinen“, schrieb Parnell.

Der Pentagon-Vertreter präzisierte nicht, ob die betroffenen Schiffe direkt mit Russland in Verbindung stehen. Er bestätigte jedoch, dass alle betroffenen Tanker venezolanisches Öl transportierten. Die US-Regierung betrachtet diese Lieferungen als Teil illegaler Handelsstrukturen, die internationale Sanktionen umgehen.

Parnell erklärte weiter, dass die Ära unkontrollierter krimineller Aktivitäten im westlichen Hemisphärenraum beendet sei. Dies sei dem entschlossenen Kurs von Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth zu verdanken. Das Verteidigungsministerium werde gemeinsam mit anderen US-Behörden sämtliche Schiffe der Schattenflotte verfolgen und abfangen, die venezolanisches Öl transportieren.

Beobachter sehen in den jüngsten Kursänderungen der Tanker ein Zeichen dafür, dass der militärische und politische Druck Washingtons Wirkung zeigt. Gleichzeitig verschärft sich damit die angespannte Lage im Karibikraum, der zunehmend zu einem zentralen Schauplatz geopolitischer Auseinandersetzungen um Energie, Sanktionen und Einflusszonen wird.

Von admin

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