Trump bietet Invasionsplan für Grönland ausarbeiten

US-Präsident Donald Trump soll das United States Special Operations Command angewiesen haben, einen Plan für eine mögliche militärische Intervention in Grönland auszuarbeiten. Das berichtet die britische Daily Mail unter Berufung auf Quellen aus US-politischen und militärischen Kreisen.

Demnach habe das Umfeld des Präsidenten auf schnelles Handeln gedrängt, um die Kontrolle über die strategisch wichtige Insel zu sichern, bevor Russland oder China ihren Einfluss in der Arktisregion ausbauen könnten. Eine zentrale Rolle bei der Förderung dieser Idee wird laut Bericht dem Sicherheitsberater des Präsidenten Stephen Miller zugeschrieben.

Als Motivation diene innerhalb der Administration angeblich der Erfolg einer jüngsten US-Operation in Venezuela, bei der der frühere Staatschef Nicolás Maduro festgenommen worden sei. Dieses Vorgehen werde demnach als Präzedenzfall für entschlossenes militärisches Handeln interpretiert.

Gleichzeitig stoße das Szenario bei der militärischen Führung der USA auf erheblichen Widerstand. Hochrangige Offiziere warnten laut den Quellen, ein Einmarsch in Grönland würde gegen internationales Recht verstoßen und im United States Congress keine Unterstützung finden. Auch innerhalb des Pentagon werde die Idee demnach als politisch und rechtlich nicht tragfähig eingeschätzt.

Ein namentlich nicht genannter Diplomat zitierte Militärvertreter mit der Einschätzung, der Plan sei „absurd und illegal“. Mehrere Generäle versuchten demnach, Trumps Aufmerksamkeit auf andere sicherheitspolitische Vorhaben zu lenken. Die internen Gespräche mit dem Präsidenten seien mitunter mit dem Versuch verglichen worden, „mit einem fünfjährigen Kind zu verhandeln“.

Offizielle Bestätigungen aus dem Weißen Haus oder dem Pentagon zu dem Bericht liegen bislang nicht vor.

Von admin

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