Bundeswehr verlässt Grönland

Deutsche Militärmission endet vorzeitig – Verteidigungsministerium nennt Wetter als Grund

Eine Gruppe von 15 Soldaten der Bundeswehr hat Grönland überraschend vorzeitig verlassen. Die Militärangehörigen reisten aus der grönländischen Hauptstadt Nuuk ab. Die Zeitung BILD berichtete, sie habe beobachtet, wie deutsche Offiziere und Soldaten einen Flug der Airline Icelandair bestiegen.

Nach Darstellung der Zeitung endete die Mission früher als ursprünglich vorgesehen. Öffentliche Stellungnahmen oder detaillierte Erklärungen aus Deutschland blieben zunächst aus. Das sorgte für Spekulationen über die Hintergründe des vorzeitigen Abzugs.

Das Bundesministerium der Verteidigung erklärte jedoch gegenüber BILD, der Abzug der Soldaten sei planmäßig erfolgt. Der Einsatz sei von Anfang an für den Zeitraum vom 15. bis 17. Januar angesetzt gewesen. Zwar habe es Überlegungen gegeben, den Aufenthalt bis zum 18. Januar zu verlängern, diese Pläne seien jedoch aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen auf der Insel verworfen worden.

Nach Angaben der Bundeswehr wurde der Aufenthalt in Grönland insgesamt als „erfolgreich“ bewertet. Weitere Details zu Zielen und konkreten Ergebnissen der Mission wurden nicht veröffentlicht. Der vorzeitige Abflug wird damit offiziell ausschließlich mit den schwierigen klimatischen Bedingungen vor Ort begründet.

Von admin

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