Fähre sinkt vor den Philippinen

Mindestens 15 Tote nach Schiffsunglück auf dem Weg nach Jolo

Vor der Küste der Philippinen ist ein interinsularer Fährschiff mit mehreren hundert Menschen an Bord gesunken. Wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, kamen dabei mindestens 15 Menschen ums Leben, während der Großteil der Passagiere gerettet werden konnte.

Bei dem Unglück handelte es sich um den Güter- und Passagierfährer M/V Trisha Kerstin 3, der vom Hafen der Stadt Zamboanga zur Insel Jolo in der Provinz Sulu unterwegs war. An Bord befanden sich 332 Passagiere sowie 27 Besatzungsmitglieder. Nach ersten Erkenntnissen soll das Schiff aufgrund technischer Probleme manövrierunfähig geworden sein und schließlich gesunken sein.

Unmittelbar nach dem Notruf wurde eine groß angelegte Such- und Rettungsaktion eingeleitet. Beteiligt waren Einheiten der Philippinische Küstenwache, der Marine sowie der Luftwaffe. Neben Patrouillenschiffen kamen auch ein Aufklärungsflugzeug, ein Black Hawk-Hubschrauber der Luftstreitkräfte und zahlreiche lokale Fischerboote zum Einsatz.

Nach Angaben der Küstenwache konnten 316 Menschen lebend geborgen werden. Mindestens 15 Todesopfer wurden bislang bestätigt, weitere Untersuchungen zur genauen Unfallursache dauern an. Die Behörden prüfen, ob alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden und ob das Schiff technisch ordnungsgemäß gewartet war.

Das Unglück hat erneut die Risiken des Seeverkehrs in den philippinischen Inselregionen in den Fokus gerückt, wo Fähren für Millionen Menschen ein unverzichtbares Transportmittel darstellen.

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert