Schneechaos, Stromausfälle und weitere Kältewelle drohen
Ein schwerer Wintersturm hat große Teile der Vereinigte Staaten erfasst und mindestens 34 Todesopfer gefordert. Das berichtet die US-Zeitung USA Today am Dienstag, 27. Januar. Todesfälle wurden bislang in 14 Bundesstaaten bestätigt.
Am stärksten betroffen ist der Bundesstaat New York, wo neun Menschen ums Leben kamen. In zahlreichen Regionen fielen über 30 Zentimeter Schnee, was zu massiven Verkehrsproblemen, der Streichung zahlreicher Flugverbindungen sowie zur Schließung von Schulen führte. Besonders heftig traf es den Norden von Pennsylvania, wo die Schneemengen lokal sogar mehr als 50 Zentimeter erreichten.
Neben dem Verkehr ist auch die Energieversorgung stark beeinträchtigt. Landesweit sind rund 550.000 Haushalte ohne Strom, mit den größten Ausfällen in Tennessee und Mississippi. Die Behörden warnen, dass die Wiederherstellung der Stromversorgung mehrere Tage in Anspruch nehmen könnte.
Meteorologen rechnen damit, dass die extreme Kälte noch etwa eine Woche anhält. Zudem besteht die Gefahr einer weiteren Eskalation: Bereits am kommenden Wochenende könnte eine neue Winterfront die Ostküste der USA erreichen und die Lage weiter verschärfen.
Die Behörden rufen die Bevölkerung weiterhin zu Vorsicht auf, unnötige Reisen zu vermeiden und sich auf anhaltende Einschränkungen im Alltag einzustellen.