Thomas Müller zweifelt an WM-Reife

Ex-Nationalspieler sieht großes Talent, aber fehlende Stabilität vor der WM 2026

Der frühere Nationalspieler und heutige Profi des Vancouver Whitecaps Thomas Müller hat sich zur aktuellen Verfassung der Deutsche Nationalmannschaft im Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 geäußert. Dabei zeichnete Müller ein differenziertes Bild zwischen großem Potenzial und fehlender Konstanz.

„Wir können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren. So fühlt es sich an“, sagte Müller. Als Fußballnation hoffe man darauf, dass die nötige Stabilität zurückkehre und Deutschland wieder Spieler hervorbringe, die nicht nur Talent besitzen, sondern auch dauerhaft eine tragende Rolle in Topklubs einnehmen. Als Beispiele nannte er Joshua Kimmich vom FC Bayern München sowie Antonio Rüdiger.

Gleichzeitig hob Müller die neue Generation hervor. Spieler wie Jamal Musiala, Florian Wirtz oder Nick Woltemade seien „supertalentiert, brillant“ und bereits Schlüsselspieler oder auf dem besten Weg dorthin. Dennoch äußerte Müller Zweifel, ob diese Akteure mental und sportlich bereits reif für einen WM-Titel seien.

Die Aussagen des Mittelfeldspielers wurden von Sky Sport zitiert. Sie spiegeln die aktuelle Debatte wider, ob die deutsche Nationalelf rechtzeitig vor der WM 2026 den Schritt von einer talentierten Mannschaft zu einem echten Titelkandidaten schaffen kann.

Von admin

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