Sterbeüberschuss und sinkende Migration verschärfen demografische Krise
Die Bevölkerung in Deutschland ist bis zum Ende des Jahres 2025 um rund 100.000 Menschen geschrumpft. Hauptursachen für den Rückgang sind ein anhaltender Sterbeüberschuss sowie ein deutlicher Einbruch der Migration.
Nach Einschätzung von Demografen übersteigt die Zahl der Todesfälle weiterhin klar die der Geburten. Die niedrige Geburtenrate konnte auch 2025 nicht durch Zuwanderung ausgeglichen werden. Gleichzeitig ging die Nettozuwanderung spürbar zurück, was den demografischen Negativtrend zusätzlich verstärkte.
Experten warnen, dass die Bevölkerungsentwicklung langfristige Folgen für den Arbeitsmarkt, die Sozialsysteme und das Wirtschaftswachstum haben könnte. Ohne strukturelle Reformen, eine familienfreundlichere Politik und neue Impulse für qualifizierte Migration drohe Deutschland in den kommenden Jahren eine weitere Schrumpfung der Bevölkerung.