ADAC-Präsident tritt nach zurück

Umstrittene Aussagen zu höheren Spritpreisen lösen Krise im Automobilclub aus

Beim ADAC ist es zu einem Führungswechsel gekommen. Der Präsident des Verkehrsamts des Automobilclubs, Gerd Hillebrand, hat seinen Rücktritt erklärt, nachdem in kurzer Zeit rund 60.000 Mitglieder aus der Organisation ausgetreten sind.

Auslöser für die Austrittswelle waren öffentliche Äußerungen Hillebrands. In einem Interview sprach er sich für höhere Kraftstoffpreise aus, um den Umstieg auf Elektroautos und einen allgemein umweltfreundlicheren Verkehr zu beschleunigen. Diese Position sorgte bei vielen Mitgliedern für massiven Unmut, da der ADAC traditionell als Interessenvertreter von Autofahrern gilt.

Der Club erklärte, man nehme die Sorgen der Mitglieder ernst und wolle das Vertrauen wiederherstellen. Der Rücktritt des Präsidenten gilt als Versuch, die Lage zu beruhigen und weiteren Mitgliederschwund zu verhindern. Wie sich der ADAC künftig in der Debatte um Mobilitätswende und Klimaschutz positionieren wird, ist derzeit noch offen.

Von admin

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