Selenskyj hofft auf Frieden in der Ukraine im Jahr 2027

Präsident nennt klare rote Linien und schließt Kapitulation aus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Erwartung geäußert, dass der Krieg in der Ukraine bereits im kommenden Jahr beendet werden könnte. Voraussetzung dafür seien verstärkte diplomatische Bemühungen sowie die kontinuierliche Arbeit seines politischen Teams. Das sagte Selenskyj in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender France 2.

Der Präsident stellte klar, dass die Ukraine keine Ultimaten Russlands akzeptieren werde. Während Moskau offiziell von Diplomatie spreche, setze es die Aggression gegen die Zivilbevölkerung fort – nicht nur mit Raketenangriffen, sondern auch durch die gezielte Zerstörung der Energieinfrastruktur und das Ausnutzen von Kälte als Waffe. Je mehr Zivilisten Russland töte, desto weiter entferne es sich selbst von realistischen Verhandlungslösungen, betonte Selenskyj.

Unmissverständlich erklärte der Staatschef, dass jede Form der Kapitulation oder die Annahme von Forderungen des Kremls – etwa ein Abzug ukrainischer Truppen aus Donezk oder dem Donbass – für Kiew inakzeptabel sei. Diese Punkte bezeichnete Selenskyj als rote Linien. Selbst ein Einfrieren der Front entlang der aktuellen Linien wertete er bereits als erheblichen Kompromiss für die Ukraine.

Gleichzeitig signalisierte Selenskyj Dialogbereitschaft, sofern diese der Wahrung der Unabhängigkeit, Souveränität und territorialen Integrität des Landes diene. Ein gerechter Frieden bleibe das zentrale Ziel der ukrainischen Politik.

Von admin

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