Zugbegleiter stirbt nach Angriff in Kaiserslautern

Deutsche Bahn spricht von „schwarzem Tag“ – Politik fordert besseren Schutz für Personal

In einem Regionalexpress nahe Kaiserslautern ist es zu einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter gekommen. Während einer Fahrkartenkontrolle griff ein Fahrgast den 36-jährigen Mitarbeiter an. Der Zugbegleiter erlitt schwere Verletzungen und erlag diesen am Morgen im Krankenhaus.

Die Vorstandsvorsitzende der Deutsche Bahn bezeichnete den Vorfall als einen „schwarzen Tag für alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner“. Sie betonte, dass der getötete Mitarbeiter lediglich seine Arbeit ausgeübt habe und sprach den Angehörigen sowie den Kolleginnen und Kollegen ihr Beileid aus.

Auch Bundesverkehrsminister Volker Wissing reagierte auf die Tat und erklärte, der Angriff zeige erneut, wie dringend bessere Schutzmaßnahmen für Beschäftigte im öffentlichen Verkehr erforderlich seien. Man müsse alles daransetzen, um Gewalt gegen Bahnpersonal konsequent zu verhindern.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen den genauen Tathergang sowie mögliche Motive des Angreifers.

Von admin

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