Deutscher Mittelstand kritisiert Kanzler Merz

Unternehmer sprechen von Enttäuschung statt wirtschaftlichem Aufbruch

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich zunehmend unzufrieden mit der Politik von Bundeskanzler Friedrich Merz. Der Vorsitzende des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), Markus Jerger, erklärte, viele Unternehmer seien von den Maßnahmen der neuen Bundesregierung enttäuscht. Die anfängliche Hoffnung auf einen „wirtschaftlichen Aufbruch“ sei inzwischen einem Gefühl des „reinen Entsetzens“ gewichen.

Grundlage der Kritik ist eine aktuelle Umfrage des Mittelstandsverbandes unter rund 1.200 Unternehmen. Demnach glauben 64 Prozent der Befragten nicht an den Erfolg des wirtschaftspolitischen Kurses der Regierung Merz. Noch deutlicher fällt das Urteil zur praktischen Umsetzung aus: 79 Prozent sind der Ansicht, dass die Bundesregierung keine konkreten und wirksamen Schritte zur Unterstützung des Mittelstands unternehme.

Unternehmer beklagen vor allem hohe Energiepreise, Bürokratie, steuerliche Belastungen sowie mangelnde Planungssicherheit. Gerade der Mittelstand (Mittelstand), der als Rückgrat der deutschen Wirtschaft gilt, fühle sich politisch vernachlässigt. Viele Betriebe verschieben Investitionen oder prüfen sogar Standortverlagerungen ins Ausland.

Der BVMW fordert daher einen klaren wirtschaftspolitischen Kurswechsel: weniger Regulierung, schnellere Genehmigungsverfahren, steuerliche Entlastungen und verlässliche Rahmenbedingungen. Ohne spürbare Verbesserungen drohe Deutschland, weiter an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Von admin

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