Der neue Škoda Epiq positioniert sich als kompakter, bezahlbarer Stromer unterhalb von Elroq und Enyaq – mit überraschend viel Platz und drei Leistungsstufen.
Der tschechische Autobauer Škoda hat mit dem neuen Epiq seinen bislang kleinsten elektrischen Crossover angekündigt. Erste Erlkönigbilder zeigen das Modell noch getarnt, dennoch sind bereits zahlreiche Details bekannt. Der Epiq gilt als elektrischer „kleiner Bruder“ von Škoda Elroq und Škoda Enyaq und soll zugleich eine vollelektrische Alternative zum beliebten Škoda Kamiq darstellen – ohne den sonst üblichen Preisaufschlag für E-Mobilität.
Mit einer Länge von unter 4,2 Metern und einem Radstand von 2.601 Millimetern bleibt der Epiq klar im urbanen Segment. Dennoch verspricht Škoda eine besonders effiziente Raumausnutzung. Der Kofferraum fasst 475 Liter und gehört damit zu den größten seiner Klasse. Bei umgeklappten Rücksitzen wächst das Ladevolumen auf 1.344 Liter, was den kompakten Elektro-Crossover auch für Familien und längere Reisen attraktiv macht.
Technisch markiert der Epiq einen wichtigen Schritt für Škoda: Er ist das erste Modell auf der neuen MEB-Plus-Plattform – einer optimierten und kostengünstigeren Weiterentwicklung der Elektroarchitektur des Volkswagen Konzern. Anders als größere MEB-Fahrzeuge mit Hinterradantrieb setzt der Epiq auf Frontantrieb, was zusätzlichen Platz im Innenraum und im Gepäckabteil ermöglicht.
In technischer Hinsicht ist der Epiq eng mit kommenden Modellen wie dem VW ID. Polo und dem Cupra Raval verwandt. Alle drei Fahrzeuge sind Teil der Strategie des Volkswagen-Konzerns, erschwingliche Elektroautos für den Stadtverkehr auf den Markt zu bringen.
Die Einstiegsversion Epiq 35 verfügt über einen 114 PS starken Elektromotor und eine LFP-Batterie mit 38,5 kWh. Der Sprint auf 100 km/h dauert 11,2 Sekunden, die Reichweite liegt bei bis zu 315 Kilometern. Mit einer maximalen Ladeleistung von 50 kW richtet sich diese Variante vor allem an urbane Nutzer.
Der Epiq 40 steigert die Leistung auf 133 PS, verkürzt die Beschleunigung auf 9,8 Sekunden und erlaubt DC-Schnellladen mit bis zu 90 kW. An der Spitze des Programms steht der Epiq 55 mit 208 PS und einer 55-kWh-NMC-Batterie. Er erreicht bis zu 430 Kilometer Reichweite, beschleunigt in 7,4 Sekunden auf Tempo 100 und lädt mit bis zu 133 kW – von 10 auf 80 Prozent in etwas mehr als 20 Minuten.
Mit diesen Daten positioniert sich der Škoda Epiq als einer der vielseitigsten kompakten Elektro-Crossover im europäischen Markt.