Margot Robbie spricht über demütigendes „Geschenk“

Die australische Schauspielerin erinnert sich an eine verletzende Episode aus ihren frühen Jahren in Hollywood.

Die australische Schauspielerin Margot Robbie hat über eine unangenehme Erfahrung aus der Anfangszeit ihrer Karriere gesprochen. Die heute 35-Jährige berichtete, dass ihr ein Schauspielkollege einst ein Buch schenkte, das als indirekter Hinweis auf ihr Aussehen verstanden werden konnte.

Wie die britische Zeitung The Sun meldet, erzählte Robbie davon im Rahmen eines Interviews vor dem Kinostart von Wuthering Heights, in dem sie an der Seite von Jacob Elordi zu sehen ist. Bei dem „Geschenk“ handelte es sich um das Buch Why French Women Don’t Get Fat von Mireille Guiliano, das 2007 erschien.

„Im Grunde war es ein Buch darüber, weniger zu essen“, erinnerte sich Robbie mit ironischem Unterton. Für sie sei schnell klar gewesen, dass die Geste eine Botschaft transportieren sollte – nämlich die Erwartung, sie müsse abnehmen. Den Namen des betreffenden Kollegen nannte die Schauspielerin bewusst nicht und erklärte, sie wisse nicht einmal, wie sich dessen Karriere entwickelt habe.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls stand Margot Robbie noch am Anfang ihrer internationalen Laufbahn. Zwar war sie bereits in Australien aktiv, doch ihr Durchbruch in den USA erfolgte erst 2013 mit ihrer Rolle in The Wolf of Wall Street von Martin Scorsese, wo sie neben Leonardo DiCaprio spielte. Seitdem zählt sie zu den gefragtesten Schauspielerinnen Hollywoods.

Mit ihrer Offenheit macht Robbie erneut auf subtile Formen von Druck und Bodyshaming in der Filmbranche aufmerksam – insbesondere gegenüber jungen Schauspielerinnen am Beginn ihrer Karriere.

Von admin

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