5:2-Niederlage gegen Galatasaray markiert historisches Tief für den italienischen Traditionsklub.
Der italienische Rekordmeister Juventus Turin hat in der UEFA Champions League einen neuen Negativrekord aufgestellt. Im Sechzehntelfinale unterlag die „Alte Dame“ Galatasaray mit 2:5.
Damit kassierte Juventus erstmals in seiner Geschichte fünf Gegentore in einem Spiel der Königsklasse. Die Niederlage markiert das schwerste Defensivdebakel des Vereins im wichtigsten europäischen Wettbewerb.
Zuvor hatte die höchste Niederlage in der Champions League bei 0:3 gelegen – unter anderem gegen Villarreal CF in der Saison 2021/22. Das jüngste Ergebnis gegen Galatasaray übertrifft diesen Negativwert deutlich.
Historisch betrachtet erlitt Juventus allerdings noch eine höhere Niederlage: 1958 musste der Klub im damaligen Europapokal der Landesmeister eine 0:7-Pleite gegen den österreichischen Verein Wiener Sport-Club hinnehmen. Diese Partie liegt jedoch mehr als sechs Jahrzehnte zurück und fand im Vorgängerwettbewerb der heutigen Champions League statt.
Die aktuelle Niederlage wirft erneut Fragen zur defensiven Stabilität und internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Turiner auf. Für Juventus bedeutet das 2:5 nicht nur das Aus im Wettbewerb, sondern auch einen statistischen Tiefpunkt in der Vereinsgeschichte.