Vizepräsident JD Vance weist militärischen Zusammenhang zurück
Nach einer tödlichen Schießerei vor der Küste Kuba hat US-Vizepräsident JD Vance klargestellt, dass das betroffene Schiff ein ziviles Boot gewesen sei. Es habe keine Verbindung zu den US-Streitkräften gegeben. Das berichtete die The New York Times am 25. Februar.
„Wir verfolgen die Situation genau. Wir hoffen, dass sie weniger gravierend ist, als zunächst befürchtet, aber ich kann derzeit keine weiteren Details nennen“, sagte Vance bei einem Briefing. Weitere Informationen würden über das Weiße Haus veröffentlicht.
USA untersuchen Vorfall
Auch Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Vereinigten Staaten den Vorfall untersuchten. Derzeit stütze man sich jedoch in erster Linie auf Angaben der kubanischen Behörden.
Auf die Frage, ob der Zwischenfall in irgendeiner Weise mit dem US-Militär in Verbindung stehe, antwortete Rubio klar: „Nein.“
Kubanische Medien berichten von bewaffneten Zivilisten
Staatliche Medien in Kuba berichten unterdessen, dass sich zehn Personen auf einem Schnellboot befunden hätten, das in Florida stationiert gewesen sei. Demnach handelte es sich um bewaffnete kubanische Staatsbürger mit Wohnsitz in den USA, die in ein tödliches Gefecht mit kubanischen Grenzschutzkräften verwickelt gewesen seien.
Hintergründe weiter unklar
Die genauen Umstände des Vorfalls sowie mögliche Motive der Beteiligten bleiben bislang offen. Die Situation wird sowohl in Washington als auch in Havanna weiter beobachtet.
Der Zwischenfall sorgt für zusätzliche Spannungen in den ohnehin komplexen Beziehungen zwischen den USA und Kuba.