Airbus – Triebwerksprobleme bremsen Produktion

Fehlende Pratt-&-Whitney-Motoren verhindern geplante Auslieferungen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat im Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein solides Wachstum erzielt. Der Umsatz stieg um sechs Prozent, der Nettogewinn erreichte 7,1 Milliarden Euro.

Dennoch bleibt die Produktionslage angespannt: Lieferkettenprobleme, insbesondere Engpässe bei Triebwerken des US-Herstellers Pratt & Whitney, behindern die Fertigung.

Ziel von 820 Auslieferungen verfehlt

Airbus hatte ursprünglich die Auslieferung von 820 Flugzeugen angestrebt. Aufgrund fehlender Triebwerke konnte dieses Ziel jedoch nicht erreicht werden. Die Verzögerungen betreffen vor allem Modelle aus der A320neo-Familie, die stark nachgefragt sind.

Die Triebwerksknappheit sorgt dafür, dass fertige Flugzeuge teilweise nicht ausgeliefert werden können, da essenzielle Komponenten fehlen.

Juristische Schritte möglich

Das Management von Airbus schließt rechtliche Maßnahmen gegen den Zulieferer nicht aus. Hintergrund sind mögliche Vertragsverletzungen und wirtschaftliche Schäden durch Produktionsausfälle.

Konkrete Details zu möglichen Klagen wurden bislang nicht genannt.

Branche bleibt unter Druck

Die anhaltenden Probleme verdeutlichen die strukturelle Anfälligkeit globaler Lieferketten in der Luftfahrtindustrie. Trotz hoher Nachfrage nach neuen, treibstoffeffizienten Flugzeugen bleibt die Produktionsstabilität ein entscheidender Faktor für die Geschäftsentwicklung.

Airbus steht damit vor der Herausforderung, Wachstum und Profitabilität aufrechtzuerhalten, während gleichzeitig zentrale Zulieferer ihre Kapazitäten stabilisieren müssen.

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert