Entspannungssignale im Iran-Konflikt drücken Brent und WTI deutlich
Die Ölpreise sind am Montag, dem 2. Februar, deutlich eingebrochen. Auslöser waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach Iran „ernsthafte Bereitschaft zu Verhandlungen“ mit Washington zeige. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Der Preis für Brent-Rohöl fiel um 3,30 US-Dollar (−4,8 %) auf 66,02 US-Dollar je Barrel. Die US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) verlor 3,23 US-Dollar bzw. knapp 5 % und notierte bei 61,98 US-Dollar je Barrel.
Der nahezu fünfprozentige Tagesverlust markiert den stärksten Einbruch innerhalb einer Handelssitzung seit mehr als sechs Monaten. Marktbeobachter führen die Bewegung darauf zurück, dass nach Trumps jüngsten Kommentaren die Risiken eines militärischen US-Schlags gegen Iran deutlich gesunken seien. In der Folge korrigierten die Futures rasch von mehrmonatigen Höchstständen.