Die Deutsche Bank hat mit dem Jeffrey Epstein Fehler gemacht

Das Institut bezeichnet die Geschäftsbeziehung mit Jeffrey Epstein als Fehlentscheidung und kündigt interne Konsequenzen an.

Die Deutsche Bank hat eingeräumt, im Zusammenhang mit dem US-Finanzier Jeffrey Epstein Fehler gemacht zu haben. Das Geldhaus bezeichnete die frühere Geschäftsbeziehung rückblickend als Fehlentscheidung und äußerte Bedauern.

Nach Medienberichten soll Epstein zeitweise über bis zu 40 Konten bei der Deutschen Bank verfügt haben. Er wurde demnach im Jahr 2013 Kunde des Instituts. Der Prozess zur Beendigung der Zusammenarbeit wurde 2018 eingeleitet, nachdem die öffentliche Kritik und rechtliche Prüfungen zunahmen.

Die Bank betonte, aus dem Fall Lehren gezogen und interne Kontrollmechanismen sowie Compliance-Strukturen verschärft zu haben. Insbesondere im Bereich der Geldwäscheprävention und der Überprüfung von Hochrisikokunden seien Prozesse angepasst worden.

Der Fall Epstein hatte weltweit Schlagzeilen gemacht und zahlreiche Finanzinstitute unter Druck gesetzt, ihre Prüf- und Kontrollsysteme zu überprüfen. Für die Deutsche Bank bedeutete die Affäre nicht nur einen Reputationsschaden, sondern auch regulatorische Konsequenzen in mehreren Ländern.

Mit dem öffentlichen Eingeständnis versucht das Institut, Transparenz zu zeigen und das Vertrauen von Investoren sowie Kunden langfristig zu stärken.

Von admin

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