Der FC Barcelona hat sich den Spanischer Supercup gesichert. In einem hochklassigen und intensiven Finale setzten sich die Katalanen mit 3:2 gegen Real Madrid durch und krönten sich zum Supercup-Sieger.
Barcelona dominierte weite Teile der Partie spielerisch und statistisch. Die Mannschaft kontrollierte das Geschehen mit 68 Prozent Ballbesitz und erspielte sich ein deutliches Chancenplus. Der Unterschied spiegelte sich auch im Expected-Goals-Wert wider: 2,60 xG für Barcelona gegenüber 1,38 xG für Real Madrid.
Den Führungstreffer erzielte Raphinha in der 36. Minute. Kurz vor der Pause entwickelte sich eine dramatische Phase: Vinícius Júnior glich in der 45.+2 Minute aus, ehe Robert Lewandowski Barcelona in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erneut in Führung brachte (45.+4). Real antwortete umgehend durch Gonzalo García (45.+6).
In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel offen, doch erneut war es Raphinha, der in der 73. Minute mit seinem zweiten Treffer den entscheidenden Akzent setzte und den 3:2-Endstand herstellte. Trotz mehrerer Abschlüsse auf das Tor gelang es Real Madrid nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen.
Spielstatistik – Finale Supercopa de España
- Ergebnis: FC Barcelona – Real Madrid 3:2
- Tore: Raphinha (36., 73.), Lewandowski (45.+4) – Vinícius (45.+2), Gonzalo García (45.+6)
- Expected Goals (xG): 2,60 – 1,38
- Ballbesitz: 68 % – 32 %
- Torschüsse: 16 – 13
- Schüsse aufs Tor: 7 – 10
- Ecken: 5 – 6
- Fouls: 18 – 12
Mit diesem Erfolg setzt Barcelona ein starkes Zeichen im spanischen Fußball und verschafft sich zusätzliches Selbstvertrauen für den weiteren Saisonverlauf. Für Real Madrid bedeutet die Niederlage eine verpasste Chance, den ersten Titel des Jahres zu gewinnen.