Elektrosportwagen verliert binnen Monaten fast seine gesamte Nachfrage
Der chinesische Technologiekonzern Xiaomi verzeichnet einen dramatischen Einbruch der Verkaufszahlen seines leistungsstärksten Elektrofahrzeugs, des Sportwagens Xiaomi SU7 Ultra. Wie CarNewsChina berichtet, wurden im Dezember lediglich 45 Fahrzeuge verkauft – ein massiver Rückgang im Vergleich zum Höchstwert von 3.101 Einheiten im März des Vorjahres.
Statistiken der Plattform Dongchedi zeigen, dass die monatlichen Verkäufe des SU7 Ultra zwischen März und August 2025 noch stabil bei 2.000 bis 3.000 Fahrzeugen lagen. Ab dem Herbst kam es jedoch zu einem rasanten Absturz: 488 Verkäufe im September, 130 im Oktober, unter 100 im November und schließlich nur noch 45 Fahrzeuge im Dezember – ein Rückgang um rund das 70-Fache gegenüber dem Spitzenmonat.
Trotz des aktuellen Einbruchs überschritten die Gesamtverkäufe des SU7 Ultra die Marke von 10.000 Einheiten, womit Xiaomi sein ursprüngliches Ziel erreichte. Der Großteil der Verkäufe entfiel allerdings auf die erste Jahreshälfte, während in der zweiten nur noch rund 3.000 Fahrzeuge abgesetzt wurden.
Parallel dazu entwickeln sich die Basismodelle SU7 und YU7 weiterhin positiv. Analysten führen den Nachfragerückgang beim SU7 Ultra unter anderem auf mehrere Skandale rund um diese Version sowie auf den extrem wettbewerbsintensiven chinesischen E-Auto-Markt zurück, in dem aggressive Preiskämpfe teure Nischenmodelle unattraktiver machen.
Für 2026 plant Xiaomi, insgesamt bis zu 550.000 Elektroautos aller Baureihen zu verkaufen. Der strategische Fokus liegt dabei klar auf dem Massenmarkt und weniger auf hochpreisigen Performance-Modellen.