Nach der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus hat der Iran seine Bestände an hochangereichertem Uran (bis zu 60 % Reinheit) erheblich erhöht. Dies berichtet Reuthttps://www.reuters.com/world/middle-east/irans-stock-near-bomb-grade-uranium-grows-sharply-iaea-report-shows-2025-02-26/ers unter Berufung auf vertrauliche IAEO-Berichte.
„Seit Dezember letzten Jahres haben sich diese Vorräte im Iran verdoppelt. Die Menge könnte ausreichen, um bis zu sechs Atombomben herzustellen“, warnen Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO).
Laut einem internen Bericht sind die Uranvorräte in Form von Uranhexafluorid auf 274,8 Kilogramm gestiegen, was einem Anstieg von 92,5 Kilogramm im Vergleich zum Vorquartal entspricht.
Irans Uranproduktion erreicht kritisches Niveau
Nach Angaben eines hochrangigen Diplomaten hat der Iran seine monatliche Produktion von hochangereichertem Uran erheblich gesteigert. Während diese früher zwischen 6 und 9 Kilogramm pro Monat lag, beträgt sie nun 35 bis 45 Kilogramm pro Monat.
„Damit erreicht der Iran nun ein Produktionsniveau, das es ihm ermöglicht, monatlich genug hochangereichertes Uran für eine Atombombe herzustellen“, heißt es in dem Bericht.
Die IAEO äußert weiterhin ernsthafte Bedenken über die rapide Zunahme der Urananreicherung im Iran, insbesondere weil das Land das einzige Nicht-Atomwaffenstaat ist, das solches Material produziert.
Ungeklärte Fragen zu geheimen Nuklearaktivitäten
Zusätzlich gibt es keinen Fortschritt bei den Untersuchungen zu ungeklärten Uran-Spuren, die an nicht deklarierten Standorten im Iran gefunden wurden. Die iranische Regierung konnte bislang keine schlüssigen Erklärungen liefern, und die IAEO sieht die Situation als festgefahren an.